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Sa. 26.02.05 : SUBOTRON electric MEETING : computergames revisited - the history

Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2005
im Museumsquartier / quartier 21, 1070 Wien

Eintritt frei !

ABLAUF

17:00 – 18:30 : VORTRAG

Andreas Lange (Computerspiele Museum, Berlin)

Die Geschichte der digitalen, interaktiven Unterhaltungsmedien

Computerspiele gibt es bereits seit über 40 Jahren. Zu einer Zeit, als Computer noch schrankgroß waren und Fernsehen nur als kommunikative Einbahnstraße gedacht wurde, gaben sie – als Kinderspielzeug verkannt – einen ersten Vorgeschmack auf das, was wir heute Informationsgessellschaft nennen. Heute jedoch wissen wir, dass ohne diese Pionierleistung der Entwicklung der Computertechnologie als Ganzes ein entscheidender Motor gefehlt hätte.
Anhand von Beispielen führt die Reise vom allerersten Videospiel aus dem Jahr 1962 über die frühen Boom Jahre der Videospieleautomaten der 70′er und 80′er bis hin zu spielfilmähnlich erzählten Geschichten. Dabei werden wegweisende Blockbuster ebenso vorgestellt wie schon fast vergessene, jedoch nicht weniger interessante Genres.

18:30 – 19:15h VORTRAG

Andranik Ghalustians

Die Geschichte der Arcadegames : von den Anfängen der Spielhallenspiele bis zu den neuesten Entwicklungen

19:15 – 20:00 VORTRAG

Robert Glashüttner

Retro-Gaming : Alte Computerspiele zwischen Lifestyle und Hobby

Die pixeligen Space Invaders und die Soundästhetik alter Computer und Spielkonsolen sind der Geek-Ecke entwachsen und Teil des Mainstreams geworden. Gleichzeitig ist das Spielen alter Spiele in den letzten Jahren etwas Selbstverständliches geworden. Emulator-software lässt alte Spiele am modernen Computer auferstehen, das Super Nintendo wird vom Dachboden geholt und entstaubt und auch die Industrie wirft die alten Klassiker wieder auf den Markt. Retro-Gaming
ist fixer Bestandteil der heutigen Spielekultur.
Robert Glashüttner plaudert über die unterschiedliche Wahrnehmung alter Spiele damals und jetzt und zeigt jede Menge Videos in Form alter Werbespots, Gameshows und anderer Kuriositäten aus der Retro-Spielewelt.

20:00 – 21:00 : SOUND

burn_those_idle_cycles
disk_space_invader - easy listening der 3. Art
BTIC präsentieren, visualisieren, bearbeiten und remixen Musik
und Bildmaterial von Klassikern der interaktiven digitalen Unterhaltung.
mit: Mario Super, Larry Laffer, Dr. Pong, den Giana Sisters uva.
burn_those_idle_cycles sind Martin Stepanek & Christoph Kummerer

21:00 – 22:00 : SOUND

GAMEBOY MUSIC CLUB in concert

Kurzbiographien

ANDREAS LANGE

Direktor des Computerspiele Museums in Berlin und Mitbegründer von DiGA e.V. – The Digital Game Archive.
Bereits während seines Studiums der Religions- und Theaterwissenschaft an der FU Berlin beschäftigte sich Lange mit dem Thema interaktive Medien. Nach der Abschlussarbeit “Die Geschichten der Computerspiele, betrachtet unter mythentheoretischen Gesichtspunkten” (Berlin, 94) war er zwei Jahre lang als Gutachter für die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) tätig, bevor er 1997 im Auftrag des Fördervereins für Jugend und Sozialarbeit e.V. das Computerspiele Museum - als erstes seiner Art weltweit - aufbaute und bis heute leitet.
Darüber hinaus ist Lange Autor des Buchs „Spielmaschinen“ (ISBN 3-00-010121-7) und als freier Ausstellungsmacher, Berater und Journalist u.a. für Focus, Telepolis und Freitag tätig.
www.computerspielemuseum.de
www.digitalgamearchive.org

ROBERT GLASHÜTTNER

Leidenschaftlicher Spieler seit Kindheitstagen. Der Einstieg erfolgte 1989 mit einem 286er-PC (”Indiana Jones und der letzte Kreuzzug”) und dem originalen GameBoy (”Super Mario Land”). Seit 2001 arbeitet Glashüttner nach und nach die gesamte Gaming-History in vielen Facetten
und Seitensträngen auf und verfolgt gleichzeitig aktuelle Geschehnisse in der digitalen Spielewelt. Seit 2002 als Games-Redakteur bei Radio FM4 tätig, erscheinen von ihm Artikel in Magazinen wie “de:bug” oder “intro”.
http://fm4.orf.at/glashuettner/main

ANDRANIK GHALUSTIANS

Video- & Arcadespiel-Sammler, Veranstalter von Arcadetournieren in Österreich

CHRISTOPH KUMMERER & MARTIN STEPANEK

Betreiber des mp3-labels pilot-fm, Erfinder des Gameboy Pocket Noise.
Christoph Kummerer lehrt Programmierung, Medientechnologie und Medienpoiesis im Bereich neue Medien an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich und „blows CPU cycles in Vienna, Zurich and other places.“
Martin Stepanek hat seine Magisterarbeit zum Thema „Zur Praxis digitaler Musikproduktion“ am Institut für Musiksoziologie verfasst. Er ist ausgebildeter Violonchellist, E- und Kontrabassist und als solcher Mitwirkender des Akademischen Orchestervereins Wien. Er hat Theater- und Hörspielmusik komponiert, ist Studiomusiker für Pulsinger/Tunakan und Mitglied von 550 RONDY.
http://pilot.fm
www.lo-res.org

GAMEBOY MUSIC CLUB

Der gameboy music club ist eine Initiative der Spielgemeinschaft GB Vienna. Gespielt wird mit den Musikprogrammen nanoloop und little sound DJ. Der gameboy ™ der Firma Nintendo wird dabei als Musikinstrument verwendet.
www.gameboymusicclub.org

 

Die Vortragsreihe wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien sowie vom BKA Sektion Kunst.

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