Sa. 31.03.07 : SUBOTRON electric MEETING : Games-Journalismus im deutschsprachigen Raum

Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2007
im Museumsquartier / quartier 21, 1070 Wien
Die Vorträge finden erstmals im Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue (The Stash / Autorennbahnen) statt !
Eintritt frei !
18:00 – 18:40 : VORTRAG
Winnie Forster (D)
Jounalist und Herausgeber, Gründer und Gesellschafter der Cybermedia VerlagsGmbH
Spiel-Kritik: Von Powerplay zum offiziellen Playstation Magazin
Drei Jahrzehnte deutschsprachiger Videospiel-Journalismus: Entstehung, Entwicklung und Vergleich zum Games-Journalismus der Gegenwart.
gameplan.de
18:40 – 19:20 : VORTRAG
André Horn (D)
Chefredakteur & Associate Publisher GamePro und /GameStar/dev
Games-Journalismus: Kulturkritik oder Stiftung Spieletest?
- Wie testen Magazine?
- Wie ist das Verhältnis Industrie/Presse?
- Welche Bewertungssysteme/-philosophien gibt es?
- Stärken, Schwächen von Bewertungssystemen
- Was wollen die Gamer?
- Marktstrukturen im deutschen Magazin-Markt
19:20 – 20:00 : VORTRAG
Robert Glashüttner
Games-Journalismus unter wissenschaftlicher Betrachtung
Welche Wechselwirkung besteht zwischen Spielejournalismus und den Spielen an sich? Welche formalen Strukturen haben sich in über 25 Jahren Fachjournalismus in Sachen Games entwickelt? Welche Probleme sind damit verbunden? Gibt es so etwas wie ein eigenständiges orts- und zeitübergreifendes Wesen des Spielejournalismus? Robert Glashüttner, selbst Games-Redakteur bei Radio FM4 (ORF), hat sich im Rahmen seiner Diplomarbeit auf der Uni Wien genau diesen Fragen gestellt und wird die wesentlichen Erkenntnisse daraus präsentieren.
fm4
20:00 – 21:00 : DISKUSSION
WINNIE FORSTER
Geboren 21.3.69 in Starnberg. Journalist und Verleger mit dem Fachbereich Digitale Medien. Forster war leitender Redakteur beim legendären Spielmagazin “PowerPlay”, Mitbegründer von “Video Games” und “Man!ac”. Er ist Gesellschafter der Cybermedia VerlagsGmbH (Audiovision, Kabel & Sat), schreibt, lebt und spielt am bayrischen Ammersee.
- Nach Abitur ab 1990 Redakteur beim Computer- & Videospiel-Magazin POWERPLAY (Markt & Technik AG), das sich zur führenden Publikation in diesem Sektor entwickelt.
- 1992 Mitbegründer und leitender Redakteur der VIDEO GAMES (Markt & Technik AG)
- 1993 Mitbegründer und Redaktionsleiter der Cybermedia VerlagsGmbH. Mit Martin Gaksch Chefredakteur des Fachmagazins MAN!AC, das Video Games als führende Multiformat-Publikation ablöst. Aufbau der frühen Online-Foren Maniac.de und PC-X.
- 1999 gründet Forster das Redaktionsbüro Redplan. Beiträge und Sonderpublikationen für Bauer, Springer, CyPress, Vogel, Future und IDG.
- 2000 und 2001 realisiert redplan für IDG die Konsolen-Sonderhefte der marktführenden PC-Spielzeitschrift GAMESTAR, Pilot-Publikationen und Prototypen der GAMEPRO.
- 2002 veröffentlicht Gameplan das erste deutschsprachige Nachschlagewerk zum jüngsten Unterhaltungsmedium: “Spielkonsolen und Heim-Computer 1972 bis 2002″.
- 2003 Realisierung, Produktion und Veröffentlichung von “Gameplan 2: Joysticks” in Zusammenarbeit mit Stephan Freundorfer und Take 2.
- 2005: Stark erweiterte Neuauflage von “Spielkonsolen & Heimcomputer” und Publikation der englischen “The Encyclopedia of Game.Machines“
ANDRÉ HORN
- 1999 BA (Hons) in Cultural with media studies an der University of East London
- 2000 - 2001 Computec Media AG, u.a. Leitender Redakteur Play Zone
- 2001 - 2002 Funcom, Oslo: Central European PR Manager
- 2002 - ?: IDG Entertainment Media GmbH: Chefredakteur und Associate Publisher
ROBERT GLASHUETTNER
Leidenschaftlicher Spieler seit Kindheitstagen. Der Einstieg erfolgte Ende der Achtziger Jahre mit einem für damalige Verhältnisse unerlaubt schnellen 286er-PC (”Indiana Jones und der letzte Kreuzzug”) und dem originalen GameBoy (”Super Mario Land”). Glashüttner, Jahrgang 1979, arbeitet seit einigen Jahren nach und nach die gesamte Videospielgeschichte in vielen Facetten und Seitensträngen auf und verfolgt gleichzeitig aktuelle Geschehnisse in der digitalen Spielewelt. Seit 2002 ist er bei Radio FM4 (ORF) unter anderem als Games-Redakteur tätig, zusätzlich dazu sind von ihm Artikel über Spielkultur in Magazinen wie “intro” oder “de:bug” erschienen. Im Rahmen seiner Diplomarbeit auf der Uni Wien (Fertigstellung Ende 2006) hat Robert Glashüttner Spielejournalismus aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet.
Die Vortragsreihe wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien sowie vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.





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