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Sa. 17.05.08 : SUBOTRON electric MEETING : Sammeln und Spielen für die Forschung

Samstag 17.Mai 08, 19:00

Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2008
im Museumsquartier / quartier 21, 1070 Wien

Die Vorträge finden im Raum D, dem Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue statt.

Eintritt frei !
 

SAMMELN UND SPIELEN FÜR DIE FORSCHUNG
 

Michael Liebe (Digital Games Research Network, Universität Potsdam)

Computerspielforschung ist von Natur aus interdisziplinär. Wegen der Vielschichtigkeit des Mediums funktioniert Forschung am Objekt nur in Kooperation mit anderen Forschern, Institutionen und Disziplinen. Aber Computerspielforschung ist auch aktiv. Zum Artefakt Computerspiel gehört zwingend auch die Aktion Computerspielen.
Mit der Computerspielsammlung (CGC – Computer Games Collection) an der Universität Potsdam will das Forschungsnetzwerk Computerspiel (DIGAREC – Digital Games Research Network) der Forschung die Objekte liefern, die Prozesse zu studieren. Bisher umfasst die Sammlung dank großzügiger privater Spenden sowie Initiativkäufen des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft knapp 2.000 Titel. Seit dem Entstehen im Rahmen einer studentischen Initiative im Wintersemester 2005/06 wächst sie beständig und wird über Pressemuster diverser Publisher auf dem aktuellen Stand gehalten.
Die größte Herausforderung und aktuelle Aufgabe ist nun die Katalogisierung nach akademischen Kriterien. …und natürlich das aktive untersuchen! Hier setzt der Vortrag an.

 
 
Kurzbiographie

Michael Liebe, geb. 13.09.1978 in Hackettstown/New Jersey, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Forschungsprojekt “Zur Medialität des Computerspiels” an der Universität Potsdam und Mitbegründer des Forschungsnetzwerks Computerspiel, DIGAREC, sowie Initiator der Computer Games Collection (CGC) des Studiengangs Europäische Medienwissenschaft. Desweiteren ist er Leiter des Organisationskommittees der internationalen Konferenz “The Philosophy of Computer Games” und Mitglied in der interdisziplinären Forschungsgemeinde AG-Games.
Er beschäftigt sich seit seinem Bachelor-Studium in Bochum und Madrid mit dem Thema Computerspiel aus akademischer Perspektive und hat seine Masterarbeit zum Thema Interaktion im Computerspiel im Studiengang Europäische Medienwissenschaft der Universität Potsdam mit Auszeichnung bestanden. Nach seinem Studium arbeitete er als stellvertretender Chefredakteur für das Magazin GAME FACE. Auch heute schreibt er als freier Journalist für verschiedene Medien Artikel zum Thema Computerspiel, Kunst und Kultur.

 

Die Vortragsreihe wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien.

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