Sa. 23.05.09 : SUBOTRON electric MEETING : Playing Shakespeare – Vom kreativen Austausch zwischen Computerspielen und Theater

Samstag 23.Mai 09, 19:00
Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2009
im Museumsquartier / quartier 21 / Raum D, 1070 Wien
Die Vorträge finden im Raum D, dem Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue statt.
Eintritt frei !
PLAYING SHAKESPEARE - VOM KREATIVEN AUSTAUSCH ZWISCHEN COMPUTERSPIELEN UND THEATER
Stefan Köhler, Sami Bill, Robin Krause
(Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, Universität Hildesheim)
Unter dem Namen Projekt A.R.I.E.L. (ARTificial Research In Electronical Live) erforschen Studenten des Studiengangs Szenische Künste an der Universität Hildesheim neue Möglichkeiten des künstlerischen Umgangs mit digitalen Medien auf dem Theater. Dabei stellt sich die Frage, was passiert, wenn virtueller und realer Raum in der Performance aufeinander treffen.
Welche Möglichkeiten bieten die Übersetzung von William Shakespeares Drama „Der Sturm“ in eine Computerspielmodifikation und deren Einsatz als szenisches Spielfeld in einer Performance? Wieviel Videospiel braucht das Theater? Worin liegt die Theatralität des Computerspiels? Wird das Videospielen durch Steuerungsmöglichkeiten wie der Wii zu einer Performance? Kann das Theater ausgehend von einer digitalen Ästhetik neue Erzählweisen entwickeln? Ein Vortrag zur künstlerischen Forschung mit beispielhaften Simulationen.
Sturm-MOD
Kurzbiographien
STEFAN KÖHLER
28.07.1982 (Laupheim bei Ulm), studiert seit 2004 Szenische Künste an der Stiftungsuniversität in Hildesheim. Als begeisterter Computerspieler und nach mehreren Drehbuchseminaren gilt sein Interesse verstärkt dem Erzählen mit Neuen Medien.
SAMI BILL
14.12.1977 (Düsseldorf), studiert seit 2004 Szenische Künste an der Stiftungsuniversität Hildesheim. Zuvor Ethnologie, Biologie, Geografie an der Johann-Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt am Main. Für verschiedene Opern-, Tanz- und Schauspielinszenierungen arbeitet Sami Bill als Videokünstler an deutschen Theatern. Seine Interessensschwerpunkte sind transdisziplinäres Arbeiten zwischen den Wissenschaften und den Künsten sowie die Beschäftigung mit zeitbasierten Medien und Raum.
ROBIN KRAUSE
30.01.1984 (Magdeburg), studiert seit 2004 Szenische Künste an der Stiftungsuniversität in Hildesheim. Im Jugendclub der Freien Kammerspiele Magdeburg leitete er Workshops und arbeitete als Dramaturg. An der Universität Hildesheim betreut er seit 2008 das Tutorium für die objektorientierte Programmiersprache „Max / MSP and Jitter“ und forscht in diesem Rahmen zu neuen Möglichkeiten des künstlerischen Umgangs mit digitalen Medien auf dem Theater.
Die Veranstaltungsreihe wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und die Bundesstelle für die Positivprädikarisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP) gefördert.





Category: LECTURES
Tags: lecture, performance, theater, theorie, theory, vortrag