LECTURES
Der Verein SUBOTRON zur Förderung elektronischer Spielkultur führt seit 2005 eine Veranstaltungsreihe zur Theorie und Praxis von Computerspielen durch. Er hat mit wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und künstlerischen Aufarbeitung von Computerspielen in Österreich begonnen und sich als österreichisches Kompetenzzentrum für die junge Computerspiel-Theorie etabliert.
Bisher wurden 25 Vorträge mit internationalen und lokalen ExpertInnen durchgeführt, die ein breites Spektrum der Erforschung des Themenkreises „digitale Spiele“ abdeckten und so die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen förderten.
Input zu Themenkreisen, ExpertInnen etc. ist immer willkommen !
Kontakt : verein@subotron.com
Audio-Mitschnitte von diversen Vorträgen auf unserer Archiv Seite
Fotos der Vorträge auf unserer flickr Seite
nächste Vorträge :
Sa. 27.09.08 : cheating - playing with the rules
Sa. 11.10.08 : present and future of independent games
Sa. 25.10.08 : Computerspiele der Wissenschaften
bisherige Vorträge :
2008 :
Sa. 17.05.08 : Sammeln und Spielen für die Forschung
Sa. 26.04.08 : Computerspielaesthetik und Computerspielraeume
Sa. 29.03.08 : InGame Advertising
Sa. 08.03.08 : custom built interfaces and gender
2007 :
Sa. 24.11.07 : mobile augmented reality games
Sa. 17.11.07 : alternate reality games
Sa. 10.11.07 : location based games
Sa. 20.10.07 : Ausbildungsplatz Österreich
Sa. 29.09.07 : do it yourself - homebrew, modding, emulation, open source
Sa. 31.03.07 : Games-Journalismus im deutschsprachigen Raum
2006 :
Sa. 02.12.06 : hands on tangible interfaces
Sa. 25.11.06 : next level - elfenbeinturm ?
Sa. 04.11.06 : character design
Sa. 25.03.06 : games & architecture
2005 :
Sa. 30.04.05 : let´s play history
Sa. 26.02.05 : computergames revisited - the history
Der Verein Subotron hat 2007 in seinem dritten Jahr seine Kernkompetenz als aktive Plattform für Theorie und Diskurs zu elektronischer Spielkultur manifestiert. Mit den Subventionen der Kulturabteilung der Stadt Wien und vom BMUKK konnte die Veranstaltungsreihe „electric meetings“ von sechs (2006) auf neun Themenabende erhöht werden, um dem breiten Spektrum und dem Facettenreichtum von Videospiel-Kultur gerecht zu werden und die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zu fördern.
Bereits der Frühjahrsauftakt Ende März zum Thema „Games-Journalismus im deutschsprachigen Raum“ hat mit renommierten Fachjournalisten eine brisante Diskussion entfachen können - etwa als die Frage erörtert wurde, wie sich Spielekritik zwischen Leserwünschen und wirtschaftlichen Erfordernissen positionieren soll.
Weiters konnten auch 2007 wieder zahlreiche Kooperationen mit Universitäten, Fachhochschulen und privaten Bildungsstätten eingegangen werden, die sich Ende Oktober in dem Vortrags- und Diskussionsabend „Ausbildungsplatz Österreich“ bündelten. Zwölf international erfolgreiche Institutionen stellten ihre Arbeiten vor und erörterten Möglichkeiten und Probleme einer Ausbildung im Bereich Computerspiele in Österreich.
Die Vernetzung des Vereins ist verstärkt international ausgerichtet: So konnten dieses Jahr unter anderem AkademikerInnen vom London Knowledge Lab, der Utrecht School of Art & Technology oder dem Fraunhofer Institute for Applied Information Technology FIT für Vorträge gewonnen werden.
Ein Themenschwerpunkt waren die Schnittstellen zwischen digitaler Welt und realem Raum, wo neben dem status quo der wissenschaftlichen Forschung vor allem auch praktische Anwendungsmöglichkeiten in der Privatwirtschaft erklärt und diskutiert wurden.
Zu den vortragenden Experten zählten unter anderem Adam Montandon, der Gewinner des größten europäischen Digital-Media-Awards „Europrix“, oder Adrian Hon, ein ehemaliger Neuroscience-Student in Cambridge und Oxford und weltweit führender Designer von Alternate Reality Games.
Auch die Aspekte Eigeninitiative und künstlerische Möglichkeiten wurden mit Schwerpunkten wie „Do It Yourself“ oder „Machinima“ in den Vordergrund gerückt, um Jugendlichen wie Erwachsenen die Scheu vor neuen Technologien zu nehmen und sie zu ermutigen, im Bereich der creative industries aktiv zu werden.
Die Vortragsreihe wird gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien.

Partner :
- Donau-Universität Krems / Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien
- BuPP / Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen
- TU Wien / Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung
- Robert Glashüttner fm4
- Dr. Barbara Lippe avaloop
- Gameboymusicclub
- Sproing Interactive
- Martin Mühl thegap


